BMW-M1 Artcar

The Artcar (in Le Mans)

Es war Jochen Neerpaschs Idee, bekannten zeitgenössischen Künstlern ein BMW Fahrzeug zur freien Gestaltung zu überlassen. Der BMW M1 war nicht das erste Fahrzeug in dieser Tradition. Nach Alexander Calder, Frank Stella und Roy Lichtenstein, war es Andy Warhol, der das vierte Artcar, einen BMW M1 realisierte.

Im Gegensatz zu den anderen Künstlern ließ er es sich nicht nehmen, das Fahrzeug eigenhändig farblich zu gestalten. Bei den drei Artcars zuvor waren es der Lackierermeister Maurer und BMW-Designer Wolfgang Seehaus gewesen, die die von den Künstlern angefertigte 1:5 Modelle in München Realität werden ließen. Das Artcar M1 - wie auch alle anderen zuvor - wurde nicht geschont, sondern beim 24h Rennen in LeMans 1979 eingesetzt. Nach dem 6. Platz dort und mit deutlich weniger Farbe auf der Kunststoffaußenhaut aufgrund des harten Renneinsatz, fand es seinen Weg ins Museum. Es gehörte zur Philosophie, daß Artcars immer unverkäuflich waren und blieben. Auch bei Angeboten jenseits einer halbe Million Mark Ende der 70er Jahre blieb man diesem Grundsatz treu. Die Artcars sind auch heute noch in rennfertigem Zustand unterwegs, von Ausstellung zu Ausstellung rund um die Welt.

Anlässlich des 35 jährigen Jubiläums der Artcar-Sammlung kamen alle 17 BMW Artcars vorrübergehend zurück an ihren Geburtsort, das BMW Museum in München.

 

 

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